Februar 2012In Anlehnung an die Geschichte der Sitar vom August 2009 möchte ich diese Geschichte erzählen:Ein alter Mann aus einem abgelegenen Bergdorf kommt in eine Stadt. Dort hört er ein kratzendes, kreischendes Geräusch, dass seine Ohren schmerzt. Er geht zur Quelle des Geräuschs und findet einen kleinen Jungen, der ihm erklärt, dass er auf einer Geige übt. Nie wieder, beschließt der Mann, will er so ein fürchterliches Geräusch hören. Tage später hört er ein zauberhafte Töne und nähert sich dem Ursprung. Eine alte Dame spielt auf dem selben Instrument. Der Alte versteht augenblicklich, dass die fürchterlichen Geräusche nicht die Schuld der Geige sind. Der Junge hatte nur noch nicht gelernt, das Instrument zu beherrschen. Der Alte war ein einfacher, aber weiser Mann und beschloss, diese Erkenntnis auf seinen Glauben zu übertragen. Wieder einige Tage später hörte der Mann Klänge, deren Schönheit sogar das Spiel der Virtuosin auf der Geige übertraf. Die unbekannten Klänge rührten sein Herz mehr als alles andere zuvor. Als er zu dem Platz kam, von dem die Töne ausgingen, fand er dort ein ganzes Orchester vor.sinngemäß zitiert nach einer buddhistischen GeschichteJANUAR 2012Ein junger Indianer fragt seinen Großvater: „In mir sind zwei Wölfe. Einer will töten und zerstören, der andere Frieden und Schönheit auf die Welt bringen. Sage mir, Großvater, welcher der beiden wird siegen?“ Der Alte erwidert: „Derjenige, den du fütterst.“sinngemäß zitiert aus Villoldo/Perlmutter: Das erleuchtete Gehirn